#Securitygate

In der Sendung „Wo sind denn alle?“ , die zum Abschluss der Gamescom 2018 am Messe-Samstag ausgetrahlt wurde, lieferte sich Etienne mit einem Security-Mann ein Wortgefecht, der ihn und den Kameramann zum Verlassen des Standes aufforderte. Es kochten die Emotionen auf beiden Seiten (überraschend) schnell hoch, woraus verbale Beschimpfungen auf beiden Seiten hervorgingen.

Die entsprechende Stelle wurde von RBTV aus dem veröffentlichten VOD auf Youtube entfernt, allerdings gibt es einen Mitschnitt eines Community-Mitglieds:


Indes hat sich Etienne mit einem Statement zum Vorfall im Kommentarbereich des VODs geäußert:

Hey Leute, hier mal mein Statement zu der Sache, die ja wieder mal ungeahnten Wirbel verursacht. Wow. Aber so ist das halt heutzutage. Wie auch immer: Ich möchte ganz klar sagen, dass ich mich mega scheisse verhalten habe und selber peinlich finde, wie ich dort reagiert habe. Da kam eine Seite von mir zum Vorschein, auf die ich weder stolz bin noch sie groß rechtfertigen kann. Ich kann nur erklären wie ich die Situation erlebt habe und warum bei mir ein bisschen die Pferde durchgegangen sind. Dazu muss ich sagen, dass das nicht das erste Mal auf der Gamescom dieses Jahr war, dass Security teilweise übertrieben „scharf“ und für meinen Geschmack aggressiv gegenüber mir oder auch Teamkollegen waren. Das gipfelte dann mit den Securities bei der Dosenbeatz-Party, die ebenfalls sehr aggressiv waren nicht nur uns als Veranstalter gegenüber, sondern auch vielen Fans und Gästen der Party. Dazu kommt, dass man dann nach 6 Tagen Gamescom, unzähligen Selfies, Autogrammwünschen, Bühnenprogrammen und allen anderen ToDos nervlich auch mal an die Grenzen kommt. Die Folge „Wo sind denn Alle“ war quasi der Messe-Abschluss, wo noch mal alles rausgeholt wurde. Ich musste mich live mit einem Kamera-Team durch die gesamte Messehalle kämpfen, verfolgt von einer Traube von Menschen. Ich habe versucht das so „entertainig“ wie möglich zu machen und gleichermaßen die Regeln des Spiels zu beachten und natürlich auch die Stände zu respektieren. Ich bin über nichts geklettert oder nirgends lang gegangen, wo ich nicht hätte sein dürfen. Ich bin sogar einmal an Krogis Versteck vorbeigelaufen, weil ich gar nicht auf die Idee gekommen wäre, hinter ein Absperrung oder einer Security-Dame zu schauen. Als ich dann in seinem Stream sah, wo er sich versteckt hat, bin ich dort wieder hin. Dort saß lachend eine Security-Dame die offensichtlich Krogi erlaubt hatte sich dort hinter ihr zu verstecken. Ironischerweise sage ich sogar noch, dass ich viel zu großen Respekt vor der Security habe, als dass ich da nachgesehen hätte. Da wo Krogi sich versteckt hatte, war eine Art kleiner Raum, eine Einlassung, ca. 2×3 m2 groß, wo auch niemand stand. Als ich ihn an den Füßen da rausgezogen hatte, machte die Security-Dame noch platz. Es war wirklich alles in Ordnung und alle guter Laune. Wir haben niemanden behindert oder gestört. Plötzlich kam der Security-Guy – und das sieht man leider im Video nicht so gut – und schob mich mehr oder weniger deutlich zur Seite und sagte passiv aggressiv, dass ich weitergehen sollte. Und sorry, das war kein höfliches „Bitte“, wie es einige sagen. Wenn ich zu jemandem sage „Halt mal bitte dein Maul“, dann kann ich auch nicht sagen „ich hab aber bitte gesagt“. Der Typ kam, so hab ich es zumindest wahrgenommen, aggressiv an und hat mich weggeschoben und mir befohlen weiterzugehen. Das alles während er sah, dass wir gerade drehen, seine Kollegin uns das quasi erlaubt hat und wir ohnehin ja schon am gehen waren. Ich hatte das Gefühl er will sich wichtig machen und da kamen dann eben alle Dinge zusammen. Ich hab ihm dann gesagt er soll sich locker machen, woraufhin sich das dann hochgeschaukelt hat und ich ihn dann als Spacko oder Affe bezeichnet habe. Er hat mir dann angeboten sich mit mir nach Feierabend zu prügeln, womit ich mich bestätigt fühlte, dass der Typ nicht der nette Security-Guy war, der „nur seinen Job gemacht hat“. Denn De-Eskalierend war das für mich nicht und es gab auch keinen Grund überhaupt einzugreifen, denn es war ja schon vorbei (und ohnehin alles easy).
So war das Ganze aus meiner Sicht und ich möchte noch mal betonen, dass ich mich nicht rausreden will. Ich hab mich provoziert gefühlt und ein bisschen verhalten wie ein 16-Jähriger Halbstarker. Ich hab den Typ beleidigt und angepflaumt und damit mit Sicherheit einen gehörigen Teil zu der „Eskalation“ beigetragen.
Was hier und an anderen Stellen aber wieder einige Leute zum Besten geben, ist allerdings auch teilweise unter aller Sau. Aber auch das ist ja nichts wirklich neues. Alles in Allem ist das für mich auch wieder Mal viel zu hochgehängt und ich finde es fast schon amüsant, wie aus so einer Lappalie so ein Sturm im Wasserglas wird. Habt ihr eigentlich sonst keine Probleme im Leben? Das Internet ey… Thema ist hiermit für mich durch. Tschau E.

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